Susann Brenneros BLOG zu den Themen Schreiben und Lifestyle         


05. Mai 2015, 19:28

Ratschläge von Pinguinen, Fischen, Walen, Löwen, Mäusen, Delfinen und Co.

Es gibt unzählige Ratgeber mit zahlreichen Tipps für ein besseres Leben und mehr Erfolg im Beruf. Optimales Glück und unendliche Zufriedenheit mit dem Leben, der Familie, den Freunden und dieser Welt sind erreichbar, wenn die Ratschläge der einschlägigen Literatur befolgt werden. Besonders beliebt sind die motivierenden Bücher, in denen das soziale und intelligente Verhalten von Tieren beschrieben wird.

Das Sozialverhalten der Tiere

Daher tummeln sich in den berühmten Ratgebern alle möglichen Mitglieder der Familie der Säugetiere und viele andere Tierarten, unter anderem schöne Meeresbewohner. Das Sozialverhalten von Fischen und Pinguinen, das intelligente Verhalten von Mäusen und Delfinen wird zum Nachahmen empfohlen. Erfolgreiches Überleben unter veränderten Bedingungen machen uns in der Tat viele Lebewesen vor. Kaum ein Pinguin oder eine Maus geht so wie der Mensch mit der eigenen Umwelt um und schadet sich selbst. Natürlich kann das einzelne Individuum kaum etwas anderes versuchen, als unter den gegeben Bedingungen zu überleben. Dennoch handeln auch Fischschwärme, Pinguinkolonien und Mäuse scheinbar vernünftiger als die Masse Mensch, die immer weiter sehenden Auges auf die eine oder andere Katastrophe zusteuert.

Daher könnten die Ratschläge aus der Tierwelt vielleicht doch eine sinnvolle Anregung für ein glücklicheres Leben sein! Auf jeden Fall sind die meisten Ratgeber, in denen Tiere als Protagonisten auftreten, sehr amüsant und unterhaltsam geschrieben.


16. März 2015, 15:31

Oldies but Goldies – Gute Krimis faszinieren immer wieder

Hercule Poirot, Sherlock Holmes, Miss Marple, Philip Marlowe und auch Nick Knatterton sorgen immer noch für hohe Einschaltquoten im TV. Sogar in PC-Spielen und Apps ermitteln diese Krimi-Detektive munter weiter. Die Geschichten aus den Zeiten ohne Cloud, Blog und Diktierprogramm ziehen Zuschauer, Leser und Spieler mit einer einzigartigen Dramaturgie und Spannung in ihren Bann. Immer wieder werden Printausgaben gedruckt, Krimis in Hörbüchern vertont. Gute Unterhaltung kennt keine Zeit, sie ist immer Trend. Obwohl der Lifestyle in den Tagen der scharfsinnigen Ermittler, die weder DNA-Test noch ein ganzes Heer an Spusi-Mitarbeitern zur Verfügung hatten, völlig anders geprägt war, finden sich alle Menschen in der Welt dieser Krimi-Figuren innerhalb von Minuten zurecht. Statt neuestem Fitness-Trend und Après-Ski-Hit halten englische Ländereien, zerklüftete Felsküsten und der Orient-Express Leser und Zuschauer in Atem.

Die Welt der Kriminalgeschichten

Die liebenswerten Krimi-Detektive jagen die Täter erbarmungslos durch die ganze Welt und so begeben sich Krimifans immer wieder auf eine traumhafte Weltreise, die mit jedem folgenden Krimiband fortgesetzt wird. Ein guter alter Krimi holt anscheinend doch eine spannende Welt in die eigenen vier Wände. Wie gut, dass es so viele Krimis gibt!


22. Januar 2015, 14:47

Die Zeit vergeht – Autoren halten die Zeit für Momente fest!

Fast jede Geschichte spiegelt ein Stück reales Leben wieder, das mit viel Phantasie in einen spannenden Kontext eingekleidet worden ist. Aus jedem Text schimmert daher ein Stück Zeitgeschichte oder ein Moment zwischenmenschlicher Verhaltensweisen durch. Soweit Texte weder die Wiedergabe der gelebten Realität in ansprechend verpackter Form sind noch einen menschlichen Charakter wiederspiegeln, gehören sie in die Welt der Märchen, des Science Fiction oder sie sind sonstige irreale phantastische Storys.

Dennoch finden sich die meisten Leser mit ihren allzu menschlichen Eigenschaften in fast jedem Text wieder. Oder sie entdecken Kurioses, mit dem sie sich nicht identifizieren können – es aber als aus dem Erfahrungshorizont bekannt hinnehmen. Daher ist fast jeder belletristische Text ein Moment aus dem Leben von Menschen, den der Autor für die Ewigkeit auf Papier, in einer Datei oder in der Cloud festgehalten hat.


09. Dezember 2014, 09:19

Lesungen – Der Autor in der Interaktion mit Lesern und Zuhörern!

Auf einer Lesung haben Autoren die Chance ihre Texte mit der authentischen Intonation vorzutragen. Kein anderer Mensch auf der Welt weiß so genau wie der Autor, an welchen Stellen ein Text betont vorgelesen werden sollte. Der Autor setzt den Schwerpunkt beim Vorlesen an den wichtigsten Kernaussagen seines Textes.

Dennoch ist auch das Verständnis der Leser, die den Text vor der Lesung bereits gelesen haben, für den Autor nicht zu unterschätzen. Häufig öffnen die Interpretationen eines Textes, das Urteil über die Figuren und alle anderen Ideen zum Text dem Autor die Augen für die vielen psychologischen Zusammenhänge, die er in der Geschichte geschaffen hat.

Ein Mensch alleine kann gar nicht jede Interaktion, die sich im Dialog und im Zusammenspiel der Aktionen und Reaktionen ergeben kann, erfassen. Das geht einem Autor nicht anders als jedem Menschen im normalen Alltag – auch wenn der Autor seine Figuren am besten kennt, weil er sie erschaffen hat.

Offen sein für Ideen der Leser und Zuhörer zur Geschichte bedeutet Weiterentwicklung der eigenen Empfindungsfähigkeit. Das Gespür für das zwischenmenschliche Zusammenspiel kann nie fein genug sein!


29. September 2014, 11:58

Kreativität findet ihren Weg in diese Welt

Meine Nachbarin, das Mode-Label - Kreativität findet ihren Weg in diese Welt

Kreativität hat viele Formen!

Kreative Menschen verarbeiten ihre wahrgenommene Reizflut aus der Innen- und Außenwelt ihres Daseins. Kreative überschreiten beim Denken Grenzen während sie ihrem weit verzweigten Gedankenfluss freien Lauf lassen.

Auch meine Nachbarin auf unserer Büro-Etage ist kreativ hochbegabt. Sie hat nicht nur eine Model-Agentur und sorgt mit ihren Auftritten für viele stylische Momente im Leben anderer Leute. Meine Nachbarin – nennen wir sie Lena – sprudelt auch über vor kreativen Ideen. Sie baut gerade ihr eigenes Mode-Label auf und es ist sagenhaft spannend mitzuerleben, wie Mode und Label entstehen in dieser Welt. Ideen werden auf dem Papier zu Entwürfen, diese Entwürfe werden zu Schnittmustern, diese Muster werden zu Modellen, die von vielen Kolleginnen Lenas vorgeführt werden. Auch die Homepage Lenas ist mit der avantgardistischen, trendigen Mode ein Augenschmaus. Bald wird es auch einen schönen großen Show-Room geben, in dem alle Modelle gleichzeitig zu sehen sind.

Der Beginn erfolgreicher Kreativität sind ständig in der Gedankenwelt neu entstehende Einfälle und Ideen, die auf das Papier drängen. Ein Stift reicht dem Autor wie der Mode-Designerin völlig aus, um wunderschöne Texte und Entwürfe für Shirts, Jeans und Kleider auf ein Papier zu bannen. Die Idee hat den ersten Schritt in diese Welt geschafft.

Doch bis zur Umsetzung eines fertigen Produktes und eines guten, unterhaltsamen Textes kann es ein langer Weg werden. Erfolgreiche Kreative sind daher auch häufig Menschen, die lange durchhalten können, Stehvermögen beweisen und ihre vielen Ideen aus dem Chaos in die praktische Umsetzung führen können. Sie lenken ihre Kreativität in Bahnen und glauben mit unerschütterlicher Überzeugung an sich selbst.

Kreativität hat daher auch viel mit Liebe zur eigenen Idee, mit Durchhaltevermögen und sportlicher Ausdauerfähigkeit zu tun.
Kreativität ist vielleicht auch eine Art Perpetuum Mobile – ein immer sprudelnde Ideenfluss, der nur noch nicht als Energiemaß der Gehirnströme gemessen werden kann.

Es lebe die Kreativität!


27. August 2014, 09:33

Die Angst vorm bösen, leeren Blatt – Methoden zum Lösen von Schreibblockaden

Wer hat Angst vorm leeren Blatt? Und wenn es kommt, dann laufen wir!

Die Methode „Weglaufen“ funktioniert wie fast überall im Leben nur ganz selten. Der Autor, der vom Schreibtisch oder vom Tisch im Café-Haus aufsteht und geht, kann gar nicht mehr schreiben. Ganz gewiefte Autoren verfügen natürlich heute über ein Diktiergerät oder ein Smartphone mit der entsprechenden Funktion. Sie nehmen das leere Blatt und ihre Schreib- oder Diktierblockade dann gleich mit – sie können nicht mehr davonlaufen.

Sport und die Synapsen

Aber vielleicht ist das „Weglaufen“ für Autoren doch eine gute Lösung. Wissenschaftlich ist bereits erwiesen, dass Studenten, die nicht nur lernen, sondern auch viel Sport treiben, höhere Lernleistungen erbringen als die so genannten Couch-Potatoes. Bewegung fördert die Vernetzung der Gehirnzellen. Eigentlich müssten besonders aktive Autoren dann auch besonders gute Geschichten schreiben – aber im Bereich des Kreativen gibt es natürlich diese Umkehrschlüsse nicht. Nicht einmal die Methode des „automativen Schreibens“ kann berechnet oder mit Kalkül gelenkt werden.

Effektive Methoden gegen die Schreibblockade

Doch es gibt viele einfache Tricks, die innere Schreibblockade zu überlisten und die Angst vorm leeren Blatt für immer zu verlieren.
So wie die Musiker täglich üben, so sollten auch die Autoren täglich schreiben. Eine einfache Schreibübung kann innerhalb von zehn Minuten den Gedankenfluss frei auf das Papier fließen lassen. Schon die Beschreibung eines toten Gegenstandes – ein Tischbein, eine Türklingel, eine Kaffeetasse – ist eine perfekte Übung, um den Kampf gegen das leere Blatt aufzunehmen.
Sicherlich hilft diese Methode nur zum Lösen der Gedanken. Sie trägt nichts zum Thema bei, mit dem das leere Blatt gefüllt werden soll. Fehlen aber nur die Gedanken zu einem Thema, kann nicht von einer Schreibblockade gesprochen werden. Ideen zu einem Thema für die Bachelor-Arbeit oder das Referat oder die Rede lassen sich mit den verschiedenen Methoden des Brainstormings und entsprechender Fach-Literatur bestens finden.

Überarbeiten als Chance in der Schreibblockade

Steht der erste Satz auf dem Papier folgen die nächsten Sätze meist in logischem Fluss. Schließlich gibt es immer die Möglichkeit der Überarbeitung: Kein erster Satz muss ein erster Satz bleiben. Zum Schluss werden einfach nur noch die Textteile verwendet, die gelungen sind. Schon hat das Schreiben ein anderes Gesicht angenommen und niemand muss mehr vorm leeren Blatt davonlaufen.

Sport ist natürlich trotzdem immer willkommen!


30. Juli 2014, 17:13

Sinn und Unsinn von Schreib-Seminaren

Viele Menschen, die Spaß am Erzählen und Schreiben haben, lassen ihre Werke früher oder später von Freunden und Verwandten lesen. Sie möchten ein Feedback erhalten. Doch nicht immer reicht ihnen das Feedback von Menschen, die selbst nicht zur Feder greifen, aus. Sie wünschen sich ein professionelles Feedback. Daher versuchen es einige Schreiberlinge in sozialen Foren. Dort werden gerne und ausführlich Kommentare zu einzelnen Textpassagen gegeben.

Doch nichts geht über einen persönlichen, offenen und menschlichen Kontakt. Da ein professioneller Lektor teuer sein kann, ist ein Schreib-Seminar für viele die nächste Lösung. Dort treffen Schreibbegeisterte aufeinander und können sich in aller Ruhe und ausführlich austauschen.

Auf Schreib-Seminaren werden neben einer ordentlichen Portion Theorie auch viele Gelegenheiten zum praktischen Üben gegeben. Die Kurztexte und die vorab als Probe eingereichten Texte werden von der Seminar-Leitung und den anderen Kurs-Teilnehmern kritisch beleuchtet, hinterfragt und wohlwollend zur Kenntnis genommen. Denn auf einem Schreib-Seminar eint alle das gemeinsame Hobby „Schreiben, Dichten, Texten, Fabulieren…“.

Ein Schreib-Seminar kann daher ein sinnvoller Zeitvertreib sein. Nicht jedes Seminar ist für jeden Seminar-Teilnehmer optimal ausgerichtet. Aber die neuen Eindrücke, Kontakte und Ideen, die sich unter Garantie auf jedem Schreib-Seminar ergeben, sind unbezahlbar.

Viele Schreiberlinge lernen sich auf diesen Seminaren in jeder Hinsicht selbst besser kennen und finden so Zugang zu ihrer eigenen, komplexen Sprachwelt. Sich einem fremden Publikum auf dem Seminar zu stellen, kann eine ungeahnte Motivation nach sich ziehen. Doch keinesfalls sollte sich irgendein Schreiberling durch unsachliche, freche Kritik demotivieren lassen. Sinn und Unsinn eines Schreib-Seminars können daher nah beieinander liegen. Zum Ausgleich der Erfahrungen, die auf einem Schreib-Seminar gemacht werden, kann eine Schreibgruppe sehr sinnvoll sein. So hat der Schreiberling auch den direkten Vergleich verschiedener Feedbacks.

Auf jeden Fall ist Zeit, die ein Mensch in sich selbst und seine Fähigkeiten investiert, immer sinnvoll verbrachte Zeit. Sich Zeit für sich selbst zu nehmen – eine Auszeit vom Alltag – ist ein großes Geschenk in diesen hektischen Tagen!


29. Juni 2014, 13:04

Die Waise Blog - Schreibblockade oder Zeitmangel?

Von verwaisten Blogs ist immer wieder zu hören. Nach den Gründen für die Waise Blog zu fragen, ist oft müßig. Der Faktor Zeit und viele andere Aspekte werden dann als Ausrede genannt. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus der Suche nach dem passenden Thema für den nächsten Blogeintrag und der Zeit. Doch das Ergebnis ist immer der verwaiste Blog. In meiner Freizeit füttere ich weder elektronische Tiere noch habe ich sonstige zeitaufwändige Hobbys. Schreiben ist meine Leidenschaft. Dennoch hat der Tag nur 24 Stunden. Meine Geschichten vereinnahmen mich ganz oder gar nicht, ich schreibe leidenschaftlich und lasse die Ideen aus der Feder auf das Papier fließen. Zeit sollte sich dennoch für einen unterhaltsamen Blog-Eintrag finden lassen, monatlich, wöchentlich oder noch öfter. Die Kommentare zum Blog sind genauso wichtig für den Blog wie der Eintrag. Sie lassen den Blog interaktiv leben und geben neue Impulse für den kommenden Eintrag. So bekommt die Waise Blog viele nette Spielgefährten und ist nicht mehr einsam…


01. April 2013, 15:35

Schreiben – eine Leidenschaft

Ein leeres Blatt Papier und die Idee von einer Geschichte können der Anfang eines Krimis, eines Liebesromans oder eines Thrillers sein. Nur die Phantasie des Autors* kann Figuren, Konflikte, Höhepunkte und Lösungen auf das leere Blatt Papier bannen. Nicht immer wird eine Top-Story aus der Vision des Autors. Aber die Leidenschaft, mit der die Geschichten zu Papier gebracht werden, kann man spüren.

Lebendige Figuren

Je mehr der Autor für seine Figuren brennt, desto realistischer können diese vor den Augen der Leser zum Leben erwachen. Und nicht selten haben die Figuren – noch bevor eine Geschichte ihr Ende auf dem Papier gefunden hat – sich mit dem Autor unterhalten und ihm mehr als einmal ihre Meinung über diese Welt gesagt. Figuren, die man erfindet, entwickeln nämlich nicht selten ein Eigenleben und wollen Einfluss nehmen auf die Geschichte. Und dann kann ein Autor ihnen freie Hand über den Verlauf der Geschichte lassen oder er bändigt sie und zwingt sie in den Rahmen ihrer Geschichte, die er im Kopf hat, zurück. Wie auch immer – ob nun der Autor oder seine Figuren stärker sind – am Ende steht auf dem schönen Papier eine fertige Geschichte, die die Leser unterhalten mag. Denn das ist Sinn jeder Story – Kommunikation mit den Lesern durch die Geschichte.

Gute Unterhaltung

Am meisten freuen sich Autoren, wenn sie gut unterhalten und konstruktive Kritiken ihrer Leser erfahren. Dann kann eine dritte Ebene der Figuren erwachen– die Phantasie und die Wünsche der Leser kommen ins Spiel. So vielschichtig können erfundene Figuren angelegt werden. Und manches Mal hat ein Autor oder eine Autorin eine Idee so klar vor Augen, dass die Figuren mit ihrer Geschichte ohne jede Diskussion auf das leere Blatt drängen, um endlich in der Welt zu sein. Denn nur das, was auf Papier gebannt wird, wird auch existent. So kann sich leidenschaftliches Schreiben anfühlen – man kann es nicht mehr lassen – es geht immer weiter, immer weiter bis die Story bis zum letzten Punkt aufgeschrieben und festgehalten ist.

  • Der Autor ist im Blog natürlich immer auch die Autorin!